Häufig gestellte Fragen (FAQ)¶
Die allgemeinen Fragen stammen zum Teil aus der FAQ auf vogelschlagmelder.de; hier sind sie um Hinweise für den Betrieb ergänzt.
Allgemein¶
Können auch andere NABU-Gruppen oder Organisationen den Vogelschlagmelder nutzen?¶
Ja. Der Vogelschlagmelder kann von NABU-Gruppen, anderen Verbänden oder Initiativen betrieben werden. Dafür gibt es zwei Wege:
Eigene Installation auf einem eigenen Server – beschrieben unter Installation.
Hosting über den NABU Jena – mit einer Subdomain wie
stadt.vogelschlagmelder.de. Ein eigener Server ist dann nicht nötig. Anfragen dazu an info@vogelschlagmelder.de.
Auf vogelschlagmelder.de werden alle teilnehmenden Gruppen auf einer Karte gesammelt und verlinkt.
Entstehen Kosten?¶
Die Software ist kostenlos, da sie ein Open-Source-Projekt unter der GPLv3 ist. Kosten entstehen nur für den Server bei einer eigenen Installation. Ein kleiner Cloud-Server kostet etwa 4–5 € im Monat; darauf lassen sich auch mehrere Vogelschlagmelder gleichzeitig betreiben.
Warum gibt es keinen bundesweiten Melder?¶
Der Vogelschlagmelder ist bewusst dezentral aufgebaut. Lokale Gruppen kennen die Situation vor Ort, können Meldungen prüfen, Duplikate erkennen und direkt mit Gebäudeeigentümern ins Gespräch gehen. Eine zentrale Stelle kann diese Einordnung kaum leisten. Deshalb hat jede Region ihre eigene Instanz mit eigenem Meldeformular.
Wie ist der Datenschutz umgesetzt?¶
Der Vogelschlagmelder verwendet kein Tracking und setzt keine Tracking-Cookies.
Die Karten stammen von OpenStreetMap, nicht von Google Maps.
Personenbezogene Daten fallen nur bei den Kontaktdaten einer Meldung an. Nur der Name ist in der Voreinstellung Pflicht; ein Pseudonym ist möglich.
Cookies werden nur aus technischen Gründen gesetzt: ein Sicherheits-Cookie gegen untergeschobene Formulare (
csrf_session, eine Stunde gültig), die Anmeldung im Adminbereich und in der Meldezentrale und – nur auf Wunsch der meldenden Person – die gespeicherten Kontaktdaten für die nächste Meldung (ein Jahr gültig).
Für die eigene Instanz ist die betreibende Gruppe verantwortlich. Sie muss eine eigene Datenschutzerklärung und ein eigenes Impressum verlinken (siehe Ersteinrichtung).
Ist der Vogelschlagmelder Open Source?¶
Ja. Der Quellcode ist öffentlich unter codeberg.org/nabu-jena/Vogelschlagmelder einsehbar. Beiträge, Verbesserungsvorschläge und Mitarbeit sind ausdrücklich willkommen.
Wohin wende ich mich mit Fragen?¶
Per E-Mail an den NABU Jena: info@vogelschlagmelder.de.
Wie melde ich einen Fehler?¶
Fehler werden im Issue-Tracker auf Codeberg gemeldet. Hilfreich sind diese Angaben:
Was ist passiert?
Was wurde erwartet?
Welcher Browser und welches Gerät wurden verwendet?
Welche Version läuft? Sie steht unten in der Seitenleiste des Adminbereichs.
Betrieb¶
Welche technischen Voraussetzungen braucht ein eigener Server?¶
Ein kleiner Cloud-Server genügt, zum Beispiel der kleinste Server bei Hetzner Cloud. Empfohlen sind:
2 CPU-Kerne
2 GB Arbeitsspeicher
2–5 GB Speicherplatz, je nach Zahl der Fotos
Dazu kommen eine Subdomain, etwa vogelschlag.meine-gruppe.de, die per
DNS-Eintrag (A-Record) auf die Adresse des Servers zeigt. Das geht auch,
wenn die Hauptwebseite über einen Baukasten wie Jimdo läuft. Die Schritte
stehen unter Installation.
Wie viel Arbeit macht der laufende Betrieb?¶
Technisch wenig: gelegentlich ein Update einspielen und regelmäßig sichern (siehe Wartung). Die meiste Zeit kostet das Sichten der Meldungen in der Meldezentrale – und die Arbeit vor Ort, die daraus entsteht.
Wie erfahren wir von neuen Meldungen?¶
Über Benachrichtigungen per E-Mail oder Matrix-Chat (siehe Kommunikation). Ohne eingerichtete Benachrichtigung bleiben Meldungen unbemerkt, bis jemand in die Meldezentrale schaut.
Wer darf die Kontaktdaten der Meldenden sehen?¶
Alle Personen mit einem Zugang zur Meldezentrale oder zum Adminbereich, die Empfänger der Benachrichtigungen (sofern die Kontaktdaten nicht abgewählt sind) und Anwendungen mit einem API-Schlüssel. Auf der Gefahrenkarte, in den Widgets und in den öffentlichen Schnittstellen erscheinen keine Kontaktdaten.
Wie viele Personen können die Meldezentrale nutzen?¶
Beliebig viele. Jede Person sollte einen eigenen Zugang erhalten (siehe Accounts).
Kann man eigene Informationsseiten erstellen?¶
Ja, eine Seite mit Überschriften und Texten über die Individuelle Seite.
Kann jede Gruppe ihr Meldeformular anpassen?¶
Teilweise. Pflichtfelder, zusätzliche Abfragen wie Vogelart, Abdruckgröße oder Anzahl der Kollisionen und die Hinweistexte lassen sich einstellen (siehe Meldeformular). Eigene Felder lassen sich nicht anlegen.
Wie bekommen wir unsere alten Daten in den Vogelschlagmelder?¶
Fundorte aus alten Tabellen lassen sich als historische Daten importieren. Sie erscheinen auf der Gefahrenkarte, aber nicht in der Meldezentrale.
Welche Daten können exportiert werden?¶
Alle Meldungen als CSV-Datei, alle Fotos als ZIP-Datei – wahlweise für einen Zeitraum, einen gespeicherten Filter oder ein Gebiet auf der Karte. Dazu kommen Diagramme als PNG und der Abruf über die API (siehe Auswertung und Kommunikation).
Lässt sich das Meldeformular auf unserer Webseite einbinden?¶
Ja, als Widget. Ebenso die Gefahrenkarte und ein Zähler (siehe Widgets).
Funktioniert der Melder ohne Internetverbindung?¶
Nein. Auch als App auf dem Smartphone braucht der Vogelschlagmelder eine Verbindung (siehe App auf dem Smartphone). Meldungen von Orten ohne Empfang müssen später nachgetragen werden; dafür lassen sich Datum und Uhrzeit im Formular ändern.
Können Meldende ihre Meldung nachträglich ändern?¶
Nein. Meldende haben keinen Zugang zu ihren Meldungen. Korrekturen nimmt das Team in der Meldezentrale vor, zum Beispiel nach einer Rückfrage per E-Mail.
Warum steht so viel auf dem Kartenmittelpunkt?¶
Im Radius-Modus ist der Mittelpunkt beim Öffnen des Formulars schon ausgewählt. Wer den Standort nicht setzt, meldet diesen Punkt (siehe Meldeformular).